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Kameradschaft kennt keine Grenzen.
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Die Jahrhundert- und Jahrtausendwende brachte auch für den ÖKB einen Generationswechsel.

Die jüngsten Kriegsteilnehmer sind jetzt 85 Jahre alt und die ältesten Präsenzdiener des 1956 wieder gegründeten Bundesheeres sind mit 72 Jahren bereits lange in Pension. Deshalb stellte sich ganz natürlich die Frage nach der Neuorientierung und Standortbestimmung für den "ÖKB 2010".

Nach der Wiedergründung der Kameradschaftsverbände im Jahre 1953 durch ehemalige Soldaten des 1. und 2. WK war eine klare Zielsetzung vorgegeben. Eine Schicksalsgemeinschaft, entstanden durch gemeinsame Erlebnisse in einem grauenvollen Krieg hatte sich zusammengefunden, diese Kameradschaft weiter zu pflegen und das Andenken an die Toten und Vermissten weiterzutragen. Dazu kam die jahrzehntelange weltpolitische Auseinandersetzung - bekannt als Kalter Krieg. Aus diesen beiden Komponenten resultiert die Zielsetzung dieser Kriegsgeneration, die sich "Frieden in Freiheit" zur obersten Maxime gemacht hat.

Eine Grundlage seit der Wiederbegründung des ÖKB ist eine historisch fundierte Tradition, die über 150 Jahre währt. Solche (sozial-fundierte) Verbindungen, meist als "Veteranenvereine" gab es nachweislich ab 1766. Diese überparteilichen Vereine existieren also länger als alle politischen Parteien. Historisch gesehen waren also die heutigen Kameradschaftsbünde ursprünglich soziale Selbsthilfeorganisationen.

Wenn nun diese "Väter-Generation" in wenigen Jahren "abgetreten" sein wird, stellt sich die Frage: "Welchen Weg geht die Nachkriegsgeneration? - oder besser ausgedrückt (weil es eine solche noch nie gab) die 1. Friedensgeneration im Sinne der Erhaltung der inneren und äußeren Sicherheit als Grundlage eben dieses "Friedens in Freiheit".

Auch im Jahre 2010 werden wieder dutzende Kameradschaften ihre Gründungs- und Jubiläumsfeiern abhalten, als bester Beweis , dass unsere Werte:  Ehre, Treue, Menschenachtung, Toleranz, Vaterlands- und Heimatliebe und eben Kameradschaft zeitlos sind. Sie haben Kriege, Regime, politische Systeme er- und überlebt, weil sie zutiefst menschlich sind.

Ohne diese Werte kann eine Gesellschaft nicht (über)leben, wie uns die Geschichte lehrt.

Es gibt also keine Werte neu und in diesem Sinne ist der ÖKB der ZUKUNFTSBUND der 250.000.
Auch und besonders zufolge seiner sozialen Bedeutung und Funktion für seine Mitglieder im Sinne "Gemeinsam statt Einsam" in den Ortsverbänden und in einer globalisierten Welt immer größerer beherrschender (wirtschaftlicher und politischer) anonymer Einheiten im Sinne unserer Devise "DAS GANZE IST MEHR ALS DIE SUMME SEINER TEILE" in den neun starken Landes- und im Bundesverband. Deren Stimme ist dann auch nicht zu überhören.

In einer neuen "Bürger- oder Zivilgesellschaft" wird eine Verbindung wie der ÖKB mehr an Bedeutung gewinnen, aber auch Aufgaben für seine Mitglieder und für die Gesellschaft übernehmen müssen. Für immer mehr (auch unfreiwilligen) "Singles" aller Alters- und Berufsgruppen werden Gemeinschaften daher immer wichtiger für Freundschaften und soziale Kontakte, aber auch zur Übernahme von Verantwortung. Es ist also eine sehr positive Eigenschaft und Aufgabe - gerade in einer Zeit sterbender Solidarität - Menschen (wieder) zusammen zu bringen.

Wenn also sozial bedeutet: gesellig, gesellschaftlich in zwischenmenschlichen Beziehungen, gemeinnützig, hilfsbereit, der Gesellschaft dienend - so darf sich der ÖKB auch als stabililisierendes Element in unserer Heimat verstehen, denn:
Sozial bedeutet nicht die Starken zu schwächen sondern die Schwachen zu stärken !

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