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Bundespressereferent
Obst iR Dr. Volker ZIMMERMANN
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dem 07.04.2010:
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Aufruf zur offenen Diskusion

Aufruf zur offenen Diskussion


Der ÖKB möchte einen Beitrag zu den wesentlichen Lebensfragen unserer Gesellschaft liefern. Dazu laden wir herzlich alle Kameradinnen und Kameraden ein, ihre eigenen Ansichten zu äußern.

Die untenstehende Auflistung soll dabei den Anfang machen. Sie erhebt bewusst keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir freuen uns auf eure Anregungen, Ergänzungen und Gedanken. Zuschriften bitte per E-Mail an      vwz@gmx.at


Was sind die „europäischen Werte“?

 

Die Migrantenströme der letzten Jahre  haben wieder einmal klargemacht, dass eine erfolgreiche Integration nur gelingen kann, wenn Klarheit über die Wertvorstellungen der aufzunehmenden Mehrheitsbevölkerung  besteht. Mit der Einstellung „ I waas net wohin I wüll, dafür bin I schnöller durt“ kann man zwar ein Lebensgefühl beschreiben, aber keine Einpassung in fremde Kulturen erreichen.

Nur die Kenntnis des eigenen Standpunktes, ermöglicht die Beurteilung anderer Lebensweisen.

Was macht also „Europa“ aus? Was unterscheidet uns von den Australiern, den Amerikanern, den Russen?

·        Vielfalt

Nirgendwo haben sich so viele Staaten mit eigener Sprache, Sitten und Gebräuchen herausgebildet wie in Europa. Diese Vielfalt macht den unverwechselbaren Reiz und die Attraktivität dieses kleinen Kontinentes aus. Sie zu verlieren zugunsten eines Einheitsbreis, wäre ein entsetzlicher Verlust.

·     

    C  Christliche Prägung


Von Europa aus breitete sich das Christentum weltweit aus. Zentrale Glaubensinhalte wie Nächstenliebe, Solidarität den Schwachen gegenüber, sozialer Ausgleich, Toleranz und andere prägten unsere Gesetzgebung und die Formulierung der Menschenrechte. Wenn auch die Zahl der praktizierenden Gläubigen sinkt, die Werte, welche dahinterstehen sind geblieben.

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      Gleichheit vor dem Gesetz


Frauen und Männer sind in allen gesellschaftlichen Belangen gleichberechtigt. Die Gesetze gelten für alle ohne Rücksicht auf Stand, Vermögen, oder  Rang in der Hierarchie. Vor allem aber- als Errungenschaft der Neuzeit. Staatliches Recht und Gesetz steht über religiösen Vorschriften und Regeln.

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F   Frieden als Lösung von Problemen


Mit der Mitgliedschaft in der UNO und der Gründung der EU haben sich die Staaten Europas entschlossen, jede Konfliktaustragung durch Verhandlungen und nicht durch kriegerische Gewalt zu lösen. Es ist kein Widerspruch, dass dazu militärische Stärke gehört, um dies Ziel auch behaupten zu können.

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       Bildung für alle innerhalb offener Grenzen


Der Zugang zu den Bildungseinrichtungen muss für alle Bürgerinnen und Bürger offenstehen um durch  Erwerb von Wissen, eine volle Teilhabe an der Gesellschaft und deren Entwicklung zu ermöglichen.

·        Selbstbestimmung


Jeder einzelne Mensch, aber auch jede freiwillige  Gruppierung Gleichgesinnter, haben das Recht, ihre Lebensweise selbst zu bestimmen mit der – allerdings sehr gewichtigen Einschränkung, – dass dabei keine Rechte anderer verletzt werden.

 

 

·           Fürsorgepflicht des Staates und der Gemeinschaft


Egal wie die Staaten Europas entstanden sind überwiegt heute die Verpflichtung, dass der Staat im Gegenzug zu den Lasten, welche den Bürgern in Form von Dienstleistungen und Steuern auferlegt werden, eine Verpflichtung zu einer Grundsicherung des Lebens der Staatsangehörigen zu übernehmen hat. Subsidiär zur Eigenverantwortung, die jeder Mensch in Besorgung seiner Angelegenheiten an den Tag zu legen hat. Dazu gehören die Bereitstellung der nötigen Infrastrukturen wie Verkehrsnetze, Energieversorgung, Krankenversorgung, Schul- und Bildungseinrichtungen und Schutz gegen Bedrohungen von außen und Aufrechterhaltung der Sicherheit im Inneren, sowie ein faires Justizsystem.

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Dr. Volker Zimmermann

Bundespressereferent


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