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In Erinnerung an die Nationwerdung Österreich

ÖKB – Presseaussendung

 

Die Nationwerdung Österreichs

 

 

 

 

Vor 80 Jahren, am 11.03.1938, wurde der Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich vollzogen. Dieser Akt war das vorläufige Ende eines eigenen österreichischen Weges, der 1866 nach der Schlacht bei Königsgrätz damit begonnen hat, dass der deutsche Bund aufgelöst und Österreich an der deutschen Lösung nicht mehr beteiligt wurde. Nach dem Ausgleich mit Ungarn 1867 hat es bei den Cisleithanischen Ländern einen zunehmenden Prozess der Verösterreicherung gegeben, wobei sich die deutschsprachigen Österreicher als Staatsnation gesehen haben.

 

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges musste Deutsch-Österreich laut Friedensvertrag von St. Germain 1919 große Siedlungsgebiete der deutschsprachigen Bevölkerung abtreten. Aufgrund des Zusammenbruchs der Monarchie, dem Verlust erheblicher Teile der deutschsprachigen Gebiete und der erzwungenen Eigenstaatlichkeit, ist eine kollektive Identitätskrise entstanden und eine Flucht zum Deutschtum. Nach dem Anschluss an Deutschland ist Österreich untergegangen und wurde zur Ostmark. Zufolge der Wendepunkte des Zweiten Weltkrieges (1942 El Alamein, 1943 Stalingrad) und der Moskauer Deklaration 1943 haben österreichische Politiker beschlossen, nach dem Krieg wieder einen eigenständigen Weg zu gehen. So konnte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Teilung verhindert und der Staatsvertrag erreicht werden. Österreich wurde zu einer Kulturnation, einer Sportnation, einer Wirtschaftsnation und einer Wissenschaftsnation und betreibt aktive Außenpolitik. 83% der Österreicher meinen inzwischen, dass Österreich eine eigene Nation ist oder sich oder sich auf dem Weg dahin befindet. Bis heute hat sich die Entscheidung, nach dem Zweiten Weltkrieg wieder einen eigenständigen Weg für Österreich zu gehen, als richtig erwiesen. Es ist auch ein guter Weg, meint der ÖKB.

 

 

 

Graz, am 09. 03. 2018                                   Dr. Franz Unterasinger, VPBV

 

 



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