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OV St. Lorenzen - St. Marein/Mürztal





Chronik
Im Juli 1905 wurde die Gründung eines Militär – Krieger – Vereines unter dem Protektorate von Otto Freiherr Fraydt von Fraydenegg und Monzello, Landespräsident in Kärnten außer Dienst beschlossen.

Am 3. Dezember 1905 wurde im Gasthof Stoll (später Pirker) die konstituierende Versammlung des Militär – Krieger – Vereines St. Lorenzen – St. Marein abgehalten, bei der Tischlermeister Valentin Kern aus Gassing zum Obmann gewählt wurde.

Das Einzugsgebiet umfasste auch Mürzhofen, Allerheiligen, Deuchendorf, Hafendorf und Pötschach.
Ziel des Vereines war einerseits die Pflege patriotischer Kameradschaft, andererseits aber auch die finanzielle Unterstützung länger erkrankter und bedürftiger Mitglieder.

Bereits Ende 1906 zählte man über 65 Mitglieder und verfügte über ein Vermögen von 652 Kronen. Nachdem die Genehmigung zur Führung des Doppeladlers und des kaiserlichen Namen eingelangt war, konnte 1907 die um 700 Kronen erworbene Fahne in einem feierlichen Festakt geweiht werden.
Als Fahnenmutter fungierte Maria Ludovika Freifrau Fraydt von Fraydenegg und Monzello.

1926 wurde Johann Absinger zum ersten Obmann gewählt. 1927 wurde der Kauf einer zweiten Fahne beschlossen und als Fahnenmutter fungierte Frau Maria Thomüller.

Grosse Erschütterung löste der Raubmord an Obmann Johann Absinger am 2. September 1929 aus, der unter größter Beteiligung der Bevölkerung zu Grabe getragen wurde. Dem neu gewählten Obmann Johann Krois folgte wegen Übersiedlung bald Johann Ully, dem unter anderem auch die Pflege der Soldatengräber aus dem ersten Weltkrieg in St. Marein am Herzen lag.

1936 war die Einweihung des neuen Kriegerdenkmals verbunden mit dem 30-jährigen Bestandsjubiläum in St. Marein.

1938 folgte Matthias Inzinger als Obmann, sein Nachfolger wurde 1944 Josef Heidenhofer, weiters fungierte als Obmann bis 1952 Franz Kralzer. Zum neuen Obmann wurde 1952 Baron Wolfgang Freydenegg gewählt.

1952 wurde das Kriegerdenkmal in St. Marein im Rahmen eines Gebirgsjägertreffens wiederum enthüllt. In der Vollversammlung 1953 erfolgte die Umbenennung des bisherigen Unterstützungs- und Wohltätigkeitsvereines in Österreichischer Kameradschaftsbund, Ortsverband St. Lorenzen – St. Marein.

1972 wurde Oberstleutnant Richard Thomüller zum neuen Obmann gewählt und übergab die Leitung des 314 Mitglieder zählenden Vereines 1976 seinem Nachfolger Peter Putz.

Von 1982 bis 2008 leitete der Steinmetzmeister Fritz Schuh den Ortsverband. Seit Juni 1990 fungierte er auch als Bezirksobmann Stellvertreter.

1998 fand die Weihe der dritten Fahne (Fahnenmütter Frau Gisela Anninger, Frau Johanna Weberhofer und Frau Heidelinde Titjung, die Gattinnen der damals amtierenden Bürgermeister der Gemeinden, St. Marein, St. Lorenzen und Parschlug) statt. 

Im Jänner 2004 wurde Obmann Fritz Schuh zum Obmann des Bezirksverbandes gewählt und übt diese Funktion noch heute aus. 

Im April 2008 legte Fritz Schuh bei der Generalversammlung den Ortsverbands-Obmann nach 26 jähriger vorbildlicher Tätigkeit zurück und gleichzeitig wurde der Obmann-Stellvertreter Florian Lampl zum neuen Obmann gewählt und leitet nun den Ortsverband St. Lorenzen - St. Marein. 2013 wurde unter seiner Leitung das neue Kriegerdenkmal in St. Marein i.M. errichtet und am  28.September 2013 von Pfarrer Mag. Herbert Kernstock eingeweiht.


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